Im fast 1.000 Jahre alten Coburg gibt’s wirklich viel zu sehen und zu erleben

Unsere Erkundung der fast 1.000 Jahre alten Stadt Coburg beginnt auf dem Coburger Marktplatz. Hier herrscht gerade ein buntes Markttreiben. Überall wuseln Menschen zwischen Blumen, Gemüsepflanzen, Ständen mit Leckerein, Bratwurstbuden und steinernen Zeitzeugen der herzoglichen Geschichte Coburgs umher. Und wer nicht einkauft, genießt einen Kaffee in einem der vielen Straßencafés rund um den Marktplatz. Hier gibt’s wirklich unendlich viel zu sehen und zu erleben…

Der Coburger Marktplatz scheint wirklich der Mittelpunkt des Geschehens in der Stadt zu sein. Auf der Nordseite thront das Ende des 16. Jahrhunderts von Herzog Johann Casimir erbaute Regierungsgebäude – das Stadthaus. Es stellt ein wichtiges Bauwerk der Spätrenaissance dar. Auch wir kommen nicht umhin, stauend zu den farbenfrohen Erkern und den figurbesetzten Giebeln zu blicken. Feine Obelisken und edle Steinfiguren prägen das Bild zum Markt und zur Spitalgasse hin. Heute dient das Stadthaus als Ämtergebäude der Stadt Coburg – unser Guide munkelt, es handle sich um einen der Geldspeicher von Dagobert Duck, weil hier die Finanzverwaltung der reichen Stadt untergebracht ist. Im Erdgeschoss stoßen wir auf viele kleine Einzelhändler, die sich  mit Einzigartigkeit und Individualität von typischen Handelsketten unterscheiden.

Den Mittelpunkt des Coburger Marktplatzes ziert das Prinz-Albert-Denkmal. Es ist das erste von zahlreichen Denkmälern weltweit, die Queen Victoria zum Andenken an ihren Mann nach dessen frühem Tod errichten ließ. Unsere Führerin kann gar nicht aufhören, von der herzoglichen Geschichte Coburgs zu berichten. Durch eine geschickte Heiratspolitik sei in alten Zeiten halb Europa „coburgisiert“ gewesen, meint sie. Und wir dachten, nur im fernen Orient gebe es strategische Hochzeiten. Egal – das Albert-Denkmal ist nicht nur ein monumentales Dokument der Stadtgeschichte, es ist auch wirklich für den Marktbetrieb. Denn um das Denkmal herum hat kreisrund einer der Händler seinen Stand aufgebaut und unterhält die Kunden mit Anekdoten. Eben richtiges Marktleben. Und außerdem lenkt das Denkmal den Blick gleich weiter auf das Rathaus auf der Südseite des Marktplatzes – ein ebenso prächtiges Gebäude des bürgerlichen Coburgs. Und last but not least: Wo sonst sollten sich die vielen Tauben ausruhen, die überall nach herunterfallenden Semmelstückchen suchen…

Weil wir immer glauben, was man uns erzählt, kommen wir am Abend nochmal auf den Marktplatz zurück. Und richtig: Das Flair der wunderbar illuminierten Hausfassaden ist einmalig. Hier seinen Aperol zu genießen, ist eine wahre Freude. Und das Plätschern des Springbrunnens um das Albert-Denkmal lässt uns noch mehr ins Träumen kommen.

Um Coburg so richtig zu erleben, reicht unsere Zeit gar nicht. Denn die Stadt ist voller Leben und voll von interessanten Bauwerken – historisch wie modern, wenn man beispielsweise an das Multiplexkino UTOPOLIS mit seiner imposanten Treppe aus Sichtbeton denkt. Und dann solpert man bei Wandeln durch die langgezogenen Fußgängerzonen nicht nur über attraktive Geschäfte, sondern auch über Stolpersteine, die mahnend an den Nazi-Terror erinnern wollen, oder Kanaldeckel, die das Stadtwappen – der Coburger Mohr – ziert. Fast zuviel für unsere Augen, um es alles aufzunehmen. Abspeichern kann man die Eindrücke wirklich nicht alle.

Wie gut, dass man im Internet nachlesen kann, was Coburg alles zu bieten hat. Hier einige Tips:

 


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