Dem Cache vor den Toren der Fränkischen Krone auf der Spur…

Ok, wir müsses es zugeben: Ein bisschen geschummelt haben wir schon, liebe Mannschaft vom Tourismus Coburg. Denn nach der zweiten Station, den wir mit GPS-Lotsen und Handzettel am Stadthaus auf dem Marktplatz glücklich gefunden haben, sind wir auf die Gecko-Bahn gestoßen. Und es als absolut sicher anzusehen war, dass der Cache der Veste-Tour auch auf der Veste-Coburg zu finden sein wird, haben wir uns das Leben eben ein bisschen einfacher gemacht. Denn der Aufstieg zur Veste, die so wunderschön über Coburg thront, sieht doch nach von unten aus betrachtet nach echter Anstrengung aus.

Aber zurück: Geocaching steht als Programmpunkt auf unserer Agenda, um die wunderschöne Stadt Coburg genauer zu erkunden. Über die Geschichte des Herzoghauses, das im 19. Jahrhundert fast ganz Europa coburgisiert haben soll, haben wir bereits auf einer Stadtführung gehört. Rund 20 Touristen hängen dabei mit uns der Führerin wie gebannt an den Lippen – zu Beginn zumindest. Merken kann man sich das alles kaum von Albert und Victoria, Herzog Ernst und allen anderen. Aber was davon übrig geblieben ist, ist schon beeindruckend. Die spielerische Suche nach dem versteckten Schatz mit einem GPS-Gerät sorgt da schon für mehr Kurzweile. Zumal schon lustig ist, wie kompliziert es sein kann, die ganz einfache Gebrauchsanleitung in die Tat umzusetzen.

Doch dann gelingt es und fortan ist der gelbe Sender (oder eher Empfänger?!) unser Markenzeichen, das wir gut sichtbar nach vorne strecken. Besser wir würden drauf schauen. Denn schnell schießt man an einer der verwinkelten kleinen Gassen mit vielen einzigartigen Geschäften vorbei, in die man eigentlich hätte abbiegen sollen. Die Haltestelle der Bimmelbahn befindet sich übrigens auf dem Originalweg der Route. Vielleicht hat man ja bereits bei der Planung daran gedacht, dass älter (werdende) Studierende aus Frankfurt so einfach den Berg nicht mehr hoch kommen… Und so genießen wir die Fahrt den Festungsberg hinaus, vorbei an Villen, in denen wir auch gerne leben würden, wenn wir mal (viel bis sehr viel) Geld verdienen, vorbei am Naturkundemuseum, das uns als absolut spannend empfohlen wird, und vorbei an der grünen Lunge Coburgs, dem Hofgarten.

Die letzten Meter hinauf zur Veste Coburg – genannt „Die fränkische Krone“ – weist uns unser gelber Freund dann aber wieder den Weg zum schmiedeeisernen Burgtor. Um festzustellen, dass uns die Veste Coburg so in ihren Bann gezogen hat, dass wir glatt am Cache vorbei gelaufen sind. Liebes Team vom Tourismus Coburg: So richtig leicht macht ihr es euren Gästen ja nicht. Da muss man schon suchen, bis man das Schatzkästchen hinter Büschen und in Mauerecken findet. Aber wir sind eben gut und haben den Schatz getauscht – und uns im Logbuch verewigt.

Witzig, diese Schatzsuche für Kinder und Erwachsene – und solche Gäste wie uns. Wenn wir mal wieder kommen, probieren wir eine der anderen Routen aus…


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